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Herr Ueberholz, als Account Manager bei sachcontrol haben Sie stets unsere Kunden im Blick und das Ohr am Markt. Einigen Lesern dürfte Ihr Gesicht also bereits bekannt vorkommen.

Das ist richtig. Als direkter Ansprechpartner bin ich für die Betreuung unserer Kunden in ganz Deutschland zuständig. Dabei stehen wir nicht nur telefonisch oder per E-Mail im Kontakt, sondern arbeiten auch direkt vor Ort zusammen. Hierbei ist es mir wichtig, im Namen von sachcontrol den bestmöglichen Service zu bieten und unsere Produkte zielführend und nutzenorientiert in die Kundenprozesse zu integrieren.

 

Das klingt nicht unbedingt nach einem langweiligen Bürojob. Warum haben Sie sich gerade für dieses Berufsfeld entschieden?

Dazu muss ich sagen, dass ich nie den „klassischen Traumjob“ im Kopf hatte. Allerdings war für mich schon vor der Studienwahl klar, dass ich kein gesteigertes Interesse am Herleiten oder Beweisen von theoretischen Grundmodellen habe. Vielmehr liegt mein Schwerpunkt auf der Praxis und ich kann mich für echte, praktische Fragestellungen begeistern.

 

War das auch der Grund, warum Ihre Wahl auf das duale BWL-Studium bei unserer Schwestergesellschaft Audatex AUTOonline in Neuss gefallen ist?

Exakt. Das duale Studium war als Management Trainee-Programm konzipiert mit einem Fokus auf den Bereichen Vertrieb und Marketing. Nach dem Bachelor wollte ich unbedingt praktische Erfahrungen im Ausland sammeln. Von daher war es eine tolle Möglichkeit, für ein halbes Jahr bei Audatex Australien in Melbourne zu arbeiten. Vor Ort habe ich in einem Projekt zum Thema Daten mitgewirkt, bei dem die Audatex-Kalkulationsdaten an die lokalen Eigenschaften des australischen Markts angepasst wurden. Das war spannend – jedoch fehlte mir hierbei die unmittelbare Kunden- und Produktnähe. Dass genau diese Aspekte in der Rolle des Account Managers bei sachcontrol berücksichtigt sind, ist natürlich optimal.

Was reizt Sie besonders an Ihrer Tätigkeit bei sachcontrol?

Vor allem die spannenden Aufgaben im Kundenkontakt, das eigenverantwortliche, flexible Arbeiten und die Zusammenarbeit mit unserem tollen Team. Auch die Möglichkeit, dass ich neben meiner Tätigkeit den berufsbegleitenden Master in Business Management abschließen konnte, weiß ich zu schätzen. Meine Masterthesis mit dem Thema „Die strategische Einführung und Etablierung von SPS bei Versicherungskunden“ habe ich dabei in Kooperation mit sachcontrol geschrieben.

 

Stichwort SPS: Was genau steckt hinter diesen drei Buchstaben?

SPS steht für „Solera Property Solution“ – unser nützliches Kalkulationswerkzeug für Schadenregulierer und Bauexperten, welches als iPad- oder Webanwendung zur Verfügung gestellt wird. SPS basiert auf revisionssicheren, PLZ-genauen Marktpreisen und wurde gemeinsam mit Kunden entwickelt. Dieser unmittelbare Marktbezug kommt gut bei den Anwendern an. Das Feedback der SPS-Nutzer spiegelt die positiven Erfahrungen einer Standard-Sachschadenkalkulation wider. Wir freuen uns sehr, dass die Anwender ihre Kunden mit dem modernen und digitalen Auftritt vor Ort überzeugen.

Wie bereits erwähnt, sind Sie als Kundenbetreuer häufig für unsere Kunden in ganz Deutschland unterwegs. Reisen Sie auch privat gern?

Absolut – ich reise sehr gerne, vor allem um neue Kulturen kennenzulernen. Es gibt einige Länder, die mich stark reizen, beispielsweise Japan, Kanada oder auch Skandinavien. Falls sich mal die Möglichkeit ergibt, würde ich einen zweiten Besuch in Melbourne auch niemals ausschließen. Für mich definitiv die schönste Stadt der Welt, gerade auch dank des riesigen Sportangebots: Australian Open, Formel 1, Fußball, Rugby – um nur einige aufzuführen.

 

Das klingt nach einem Sport-Enthusiasten. Treiben Sie auch selbst Sport?

Ja, aktiv spiele ich Tennis im Verein. Fußball auch sehr gern, leider jedoch viel zu selten. Als BVB-Fan verfolge ich aber natürlich immer das aktuelle Geschehen. Bis 2009 war ich über mehrere Spielzeiten auch Inhaber einer Dauerkarte auf der Südtribüne in Dortmund. Deswegen stellt das Treffen mit der BVB-Legende Dedê nach der gewonnenen Meisterschaft im Jahr 2011 natürlich bis heute ein persönliches Highlight für mich dar.

Nachdem Sie den brasilianischen Ex-Fußballprofi Dedê bereits getroffen haben: Welcher berühmten Persönlichkeit würden Sie sonst gern einmal gegenüberstehen?

Ganz klar: Dem Tennisspieler Roger Federer oder dem Tischtennisspieler Timo Boll. Beide sind für mich – sportlich sowieso, aber auch menschlich – zwei Ausnahmesportler und die Koryphäen in ihrem jeweiligen Bereich.

 

Als Sportler muss man sich nach Niederlagen immer wieder selbst motivieren können. Haben Sie auch ein persönliches Lebensmotto, aus dem Sie Kraft ziehen?

Hierzu fällt mir ein passendes Zitat von Jürgen Klopp ein: „Ich glaube nicht daran, dass Dich die Angst vor dem Verlieren eher zum Sieger macht, als die Lust auf Gewinnen“. Ein starkes Motto. Dieses versuche ich auch im Alltag umzusetzen, also mit hoher Motivation und Engagement an neue Aufgaben heranzugehen und unsere Ziele zu verfolgen. Generell sollte der Spaß-Faktor dabei nicht ganz auf der Strecke bleiben.

 
Noch eine kreative Frage zum Schluss: Wenn Sie eine Superkraft für Ihren Job wählen könnten, welche wäre das?

Schwierig – normales Wasser in Kaffee der Spitzenklasse zu verwandeln, würde mich schon enorm ansprechen.

 

Und wir sind uns sicher, dass Sie viele um diese Superkraft beneiden würden. Vielen Dank für das Interview, Herr Ueberholz.

 

Über den Autor

Mitarbeiterin Marketing bei

Die studierte Medienmanagerin ist seit 2014 als Pixelschubserin und Wortakrobatin im Team Marketing bei sachcontrol unterwegs. Als Mädchen für alles gestaltet, textet und organisiert sie was das Zeug hält. Privat schlägt ihr Herz für das Malen und Zeichnen – und für einen leckeren Pulled Pork Burger gegen den Bärenhunger.